Hundefutter Kaufberatung – darauf ist beim kauf zu achten

Neben der Katze zählt der Hund seit langer Zeit bereits zu den beliebtesten Haustieren und Genossen des Menschen. Ob professionell zu Berufszwecken verwendet, so beispielsweise als Jagd-, Hirten-, Polizei- oder Blindenhund oder schlicht als willkommener Spielgefährte zu Hause gehalten, der Vierbeiner ist stets ein geliebtes Mitglied der jeweiligen Familie oder der betreffenden sozialen Gemeinschaft, dessen Ernährung daher auch einen hohen Stellenwert genießt.

Unsere Tipps für das optimale Hundefutter

Wer seinen Hund optimal und gesund ernähren möchte, der sollte dabei zunächst eine ganze Reihe von Faktoren berücksichtigen:

  • die artgerechte Fütterung und Ernährung
  • die bedarfsgerechte Fütterung des Hundes
  • die altersgerechte Ernährung des Haustieres
  • die Berücksichtigung von Krankheiten und Allergien

Die artgerechte Fütterung des Haushundes

Als domestiziertes Haustier ist der Haushund heute kein reiner Fleischfresser mehr, sondern er ist stattdessen zum sogenannten funktionalen Allesfresser mutiert, der beispielsweise auch pflanzliche Nahrung gut verdauen und im Magen- und Darmtrakt entsprechend verwerten kann. Das Hundefutter muss dem Hund jedoch auch schmecken. Es muss also zunächst von ihm angenommen werden und vor allem auch letztendlich bekömmlich sein.

Um die artgerechte Fütterung des Haushundes zu gewährleisten, sollte am besten auf das industriell und unter Aufsicht hergestellte Fertigfutter zurückgegriffen werden, welches allen Standards in Bezug auf Ernährungsphysiologie und Gesunderhaltung des Hundes genügt. Es enthält außerdem all jene wertvollen Nahrungsbestandteile, die der Hundekörper jeweils benötigt. Hierzu zählen insbesondere Proteine, Kohlenhydrate und Fette, die sogenannten Nährstoffe, aber auch diverse Zusatzstoffe, wie Konservierungsmittel, Antioxidantien, Salze, Spurenelemente, Aromastoffe, Probiotika und vor allem auch diverse Vitamine.

Als funktioneller Allesfresser ist der Hund heute, beinahe bereits analog zum Menschen, auch in der Lage, wie der Mensch, ein gewisses Maß an stärkehaltiger Nahrung aufzunehmen und dabei erfolgreich zu verdauen. Dennoch sollte der Grundsatz gelten, dass rein menschliche Nahrungsmittel jeweils keine artgerechte Ernährung des Hundes absichern können.

Unsere Tipps zur bedarfsgerechten Fütterung des Hundes

Die bedarfsgerechte Fütterung des Hundes sollte sich am sogenannten Mindestbedarf orientieren. Dies ist jener bedarf an Nahrung, den der Hund mindestens zur Aufrechterhaltung seiner sämtlichen körperlichen und sozialen Funktionen innerhalb seiner jeweiligen Gemeinschaft benötigt. Ein mittelgroßer Hund von etwa 20 kg Körpergewicht benötigt dazu pro Tag ein Hundefutter, welches idealerweise zu 25 % aus Proteinen, zu 12 % aus Fett, zu 5 bis 7 % aus Ballaststoffen, zu 1,1 % aus Kalzium und zu etwa 1 % aus Phosphor besteht.

Moderne Arten von Hundefutter, ob nun als Trocken- oder auch als Feuchtfutter verabreicht, garantiert dabei in der Regel die hier geforderte Zusammensetzung in optimaler Art und Weise. Bei entsprechender körperlicher Beanspruchung des Hundes oder auch während der Trächtigkeit ist es erforderlich, die tägliche Futterdosis entsprechend zu erhöhen.

Die altersgerechte Fütterung des Hundes

Basierend auf der entsprechenden Physiologie des Hundekörpers sollte die Ernährung zwingend auch auf das jeweilige Lebensalter des Tieres abgestimmt werden. Hierzu bietet der Einzelhandel eine Fülle von Hundefutter an, welches jeweils auf die spezifischen Bedürfnisse und Befindlichkeiten der einzelnen Altersgruppen der Tiere optimal abgestimmt ist, als:

  • Welpenfutter
  • Junior-Hundefutter
  • Futter für erwachsene (adulte) Hunde
  • Seniorenfutter

Die Fütterung des Hundes bei Krankheiten und Allergien

Da viele Hundekrankheiten mit einer empfindlichen Störung des Stoffwechsels des Tieres einher gehen, ist der Ernährung des kranken und rekonvaleszenten Hundes stets ein ganz besonderes Augenmerk zu widmen. Besonders in Phasen der Krankheit kann nämlich eine fehlerhafte und unausgewogene Ernährung des Hundes in Verbindung mit dem aus der Krankheit resultierenden Bewegungsmangel schnell zur Fettleibigkeit (Adipositas) des betreffenden Tieres führen. Auch Leber- und Nierenerkrankungen sowie Harnsteine des Hundes bedürfen unter Umständen einer Ernährung mit Diätfutter oder die Hinzuziehung von Nahrungsergänzungsmitteln. Sollte der Hund unter einer Futtermittelallergie leiden, beispielsweise an einer Allergie gegenüber den aus Lamm oder Ente gewonnenen Proteinen, so sollte der Tierarzt zunächst die entsprechende quelle der Allergie identifizieren, so dass das Hundefutter dann entsprechend angepasst werden kann.

Hersteller von modernem und hochwertigem Hundefutter

Nur die wenigsten der Hundebesitzer greifen noch auf die Variante zurück, wonach sie täglich da Futter für ihren Hund selbst aus den entsprechenden Rohstoffen und Zutaten zubereiten. Fertigfutter aus dem Handel spart nicht nur Zeit und Mühe, sondern garantiert auch die entsprechende Zusammensetzung an Bestandteilen, welche der Hundekörper für eine vollwertige und gesunde Ernährung benötigt. Nach entsprechenden Studien nutzen daher innerhalb der Bundesrepublik Deutschland heute knapp 92 % aller Hundebesitzer das Angebot an Fertigfutter für Hunde aus dem Einzelhandel. Lediglich etwa 8 %, meist sind es jene Hundehalter, welche die Rohfütterung mittels rohem Fleisch, rohen Knochen und rohem, dabei jedoch püriertem Gemüse praktizieren, bereiten noch tagtäglich das Futter für ihren Hund selbst handish zu. Beliebte Hersteller von sogenanntem Premium-Hundefutter sind beispielsweise Pedigree, Petsdeli, Wolfsblut und Happydog.

Roh, feucht oder trocken? Unsere Tipps fürs Hundefutter

Wer seinen Hund heute optimal ernähren möchte, dem stehen in der Regel verschiedene Fütterungsprinzipien zur Verfügung. Dies sind:

  • die Rohfütterung
  • die Fütterung mit industriell hergestelltem Feuchtfutter
  • die Fütterung mit industriell hergestelltem Trockenfutter
  • die Fütterung mit vegetarischem Hundefutter

Die Rohfütterung

Die Vertreter unter den Hundebesitzern, welche die Rohfütterung der Tiere favorisieren, gehen davon aus, dass diese Variante der Fütterung die natürlichste und demzufolge auch artgerechteste Form der Fütterung darstellt. Sie verabreichen demzufolge ausschließlich unbehandeltes und rohes Fleisch, unbehandelte und rohe Knochen sowie rohes, jedoch stets püriertes Gemüse. Kritiker, vor allem zahlreiche Tierärzte, führen dabei jedoch ins Feld, dass hierdurch Mikroben und diverse Krankheiten nicht nur auf den Hund, sondern durch das enge häusliche Zusammenleben auch auf den Menschen übertragen erden können.

Industriell hergestelltes Feuchtfutter

Industriell hergestelltes Feuchtfutter entspricht modernsten Standards der Fertigung und der Zusammensetzung. Es enthält einen hohen spezifischen Anteil an Wasser und ist daher leicht durch den Hund zu zerkleinern und abzuschlucken. In der Regel ist es außerdem gut portionierbar oder es wird bereits in fertigen Mahlzeiten oder Portionen angeboten.

Industriell hergestelltes Trockenfutter

Industriell hergestelltes Trockenfutter entspricht wie das Feuchtfutter modernsten Standards bei Zusammensetzung und Produktion. Sein spezifischer Gehalt an Wasser ist extrem niedrig, so dass es in pelletierter Form in hohen Losgrößen und Abgabemengen, beispielsweise als Sackware, im Einzelhandel angeboten werden kann. Es erfordert eine massive Kauleistung des Hundes, pflegt dabei das Gebiss und sollte stets unter zusätzlicher Bereitstellung entsprechender Trinkwassermengen dem Hund angeboten werden.

Vegetarisches Hundefutter

Ist ein Hundebesitzer strenger Vegetarier oder gar Veganer, so überträgt er diesen Ernährungsgrundsatz häufig auch auf seinen Hund, indem er ausschließlich solches Hundefutter verabreicht, bei welchem die tierischen Proteine der Rohstoffquellen Tier oder Fisch meist komplett durch pflanzliche Proteine, unter anderem auf der Basis der Sojabohne, ersetzt wurden sind. Im Interesse einer gesunden und vollwertigen Ernährung des Hundes ist jedoch von einer Selbstbereitung von vegetarischem Hundefutter abzuraten. Es sollte stattdessen auf vegetarisches Hundefutter aus dem Futtermittelhandel zurückgegriffen werden.